Anleitung Nr. 4155
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Arbeitszeit: 30 Minuten
Lege dir sechs Papierquadrate aus schwarz-weißem Origami Papier bereit. Das Duo-Papier sorgt später für den typischen Kontrast, weil beim Falten und Formen abwechselnd die helle und die dunkle Seite sichtbar wird. Arbeite möglichst sauber an den Kanten – das macht den Papierstern am Ende symmetrisch und stabil.
1. Grundform falten – damit die Zacken später exakt werden Falte ein Papierquadrat einmal diagonal zu einem Dreieck. Streiche die Falz mit dem Fingernagel glatt, damit die Kante wirklich scharf wird. Falte das Dreieck anschließend noch einmal mittig, sodass ein kleineres Dreieck entsteht. Diese Grundfaltung ist wichtig, weil sie dir eine feste Orientierung für die späteren Einschnitte gibt.
2. Schnittlinien anzeichnen – der Abstand ist entscheidend Lege das kleine Dreieck so hin, dass die geschlossene Faltkante (die Seite ohne offene Blätter) gut erreichbar ist. Zeichne von dieser geschlossenen Faltkante aus drei Linien im Abstand von 1,5 cm ein. Die Linien verlaufen parallel zur langen Kante des Dreiecks und enden jeweils 1 cm vor der offenen Seite. Dieses 1‑cm‑„Stoppen“ verhindert, dass du das Dreieck komplett durchtrennst – so bleibt dein Sternsegment später zusammenhängend.
3. Einschneiden und öffnen – jetzt entsteht die Schneeflocken-Optik Schneide die drei angezeichneten Linien mit der Schere ein. Öffne das Papier anschließend wieder vollständig zum Quadrat und lege es mit der Rückseite nach oben hin. Du siehst nun mehrere „Zacken“ bzw. Streifen, die sich nach innen staffeln – sie werden gleich zu den typischen, räumlichen Schlaufen des Papiersterns geformt.
4. Zacken zu Schlaufen kleben – für den 3D-Effekt Nimm die kleinsten inneren Zacken und klebe ihre Spitzen mit Bastelkleber aufeinander. So entsteht die erste kleine Schlaufe in der Mitte. Klebe danach die zweitgrößten Zacken ebenso Spitze auf Spitze zusammen. Durch dieses abwechselnde Verbinden baut sich die Tiefe auf, die den Stern so plastisch wirken lässt. Achte darauf, nur die Spitzen zu kleben – dann bleiben die Kanten luftig und die Form wirkt wie eine Schneeflocke.
5. Wenden und weiterkleben – damit das Segment gleichmäßig wird Wende das Papier vorsichtig um. Klebe nun die übrigen Zacken auf der Rückseite ebenfalls jeweils Spitze auf Spitze zusammen. So erhältst du ein rautenförmiges, stabiles Sternsegment mit klaren Linien. Wiederhole die Schritte 1 bis 5 mit weiteren fünf Papierquadraten, bis du insgesamt sechs identische Segmente hast.
6. Segmente verbinden – der Stern bekommt Stabilität Lege die sechs Segmente an der unteren Spitze aufeinander. Wichtig: Richte alle Segmente in die gleiche Richtung aus, damit das Muster gleichmäßig wirkt. Verbinde sie in der Mitte – entweder mit einer Tackerklammer oder komplett mit Bastelkleber, falls du keinen Tacker nutzt. Ordne die Segmente dann im Kreis an und verbinde jeweils zwei Nachbarsegmente nochmals in der Mitte. So entsteht ein stabiler Papierstern, der seine Form auch beim Aufhängen gut hält.
7. Aufhänung ergänzen – damit dein Papierstern sofort dekoriert werden kann Stanze zum Schluss mit einem Lochstanzer in eine Ecke eines Segments ein Loch. Ziehe ein Juteband hindurch und knote es fest. So kannst du deinen schwarz-weißen Papierstern als Weihnachtsdeko ans Fenster, an einen Zweig oder als modernen Christbaumschmuck hängen.
Extra-Tipp für ein sauberes Finish Wenn der Kleber noch feucht ist, halte die geklebten Spitzen ein paar Sekunden zusammen. So schließen die Schlaufen sauber und der Kontrast des Duo-Origami Papiers kommt besonders klar zur Geltung – perfekt für nostalgische Papiersterne mit grafischem Black-&-White-Look.
Jetzt bist du dran Wenn du noch mehr Origami Papier, Bastelkleber, Lochstanzer oder Juteband für deine Weihnachtssterne brauchst, schau im Onlineshop vorbei und statte dich passend für deine nächste Papierstern-Serie aus.