Für dieses Acrylbild verwendest du einen Keilrahmen im Hochformat. Der optische Fokus deines Bildes wird die markante Struktur in der Mitte sein: Die Kombination aus Strukturpaste und Metallicfarben sorgt für sichtbare Tiefe und einen edlen Glanz, der je nach Lichteinfall unterschiedlich wirkt.
Keilrahmen vorbereiten
Lege den Keilrahmen auf eine geschützte Unterlage, damit du frei arbeiten kannst. Grundiere die Leinwand zunächst mit einer hellen Acrylfarbe, auch an den Außenkanten. Durch diese Grundierung erhält der Keilrahmen eine in Farbe und Struktur gleiche und ruhig wirkende Grundfläche und die Metallic-Acrylfarben werden dadurch später klarer und intensiver wirken. Lass die Grundierung kurz antrocknen.
Strukturpaste auftragen
Nimm Strukturpaste auf einen Spatel und ziehe eine dicke Linie quer über das Bild. Platziere sie so, dass sie als zentrales Gestaltungselement wirkt – bei einem hohen Keilrahmen funktioniert eine mittige Zone besonders gut. Die Paste ist dein „Relief“: Je kräftiger du sie aufträgst, desto plastischer wird der Effekt.
Verstreiche mit Strukturpaste anschließend weitere Streifen als Reihen auf deinem Bild, ganz nach deinem persönlichen Geschmack. Auf diese Weise entstehen Kanten, Rillen und kleine Erhebungen, die später die Metallicfarbe unterschiedlich annehmen. Arbeite in streifigen Zügen und variiere den Druck: Mehr Druck macht die Struktur flacher und breiter, weniger Druck lässt deutliche Erhebungen entstehen. Achte darauf, dass die Enden sanft auslaufen, damit die Strukturzone harmonisch in den Hintergrund übergeht.
Lass alles gut trocknen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Struktur stabil bleibt und sich beim Bemalen nicht wieder verschiebt. Erst auf vollständig getrockneter Strukturpaste lassen sich Farben sauber aufsetzen und behalten ihren Glanz.